Lebenslanges Lernen

«Die Erkenntnis ist gut abgestützt, dass es sich lohnt, in Weiterbildungen zu investieren.» Das sagt Franziska Stauffer vom Laufbahnzentrum der Stadt Zürich. Trotzdem scheinen gerade Menschen ab 40 das sogenannte Phänomen des Ausbildungsknicks zu erleiden. Zu viel um die Ohren, familiäre Verpflichtungen, im Job gut eingerichtet, ...Doch gerade in dieser Lebensphase scheint es eminent wichtig zu sein, in eine Weiterbildung zu investieren. Diese muss jedoch nicht zwingend aus irgendeinem Kurs bestehen, denn «tatsächlich passieren siebzig bis achtzig Prozent des Lernens auf informellem Weg, etwa, indem der Vorgesetzte dem Angestellten neue Aufgaben überträgt, welche dieser noch nicht so gut beherrscht. Lernen braucht Betroffenheit.»

So sieht es Christoph Negri, Arbeits- und Organisationspsychologe und Leiter des Institutes für angewandte Psychologie. Doch dieser Art des Lernens und des Erfahrungsaustauschs schenkten viele Firmen zu wenig Beachtung. Aus meiner Sicht wäre es strategisch clever, als Arbeitgeber hier zu investieren. Leider ist es heute so, dass Erfahrungen, die Mitarbeitende am Arbeitsplatz machen, oft nicht bemerkt oder wertgeschätzt werden. Es gibt ja auch kein Zertifikat dafür. Es liegt vermutlich an der Sichtweise. Denn solide, reflektierte Praxiserfahrung, ist das Gold der Weiterbildung. Wir müssten es nur sehen und fördern. Kostet auch nicht so viel, wie ein CAS! Wer noch den Artikel dazu im Tages Anzeiger vom 27. Oktober 2016 lesen möchte, dies ist der Link dazu. ​

#LebenslangesLernen #Weiterbildun #Praxiserfahrung

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